Kümmern

Eigentlich unabhängig davon, wie nahe oder wichtig mir Mitwesen erscheinen, ist deren Wohlbefinden für mich oft “wichtiger”, als mein eigenes. Nicht selten passiert es mir deswegen, dass ich mich unterschwellig ärgere, nicht auch einfach einmal alleine sein zu können – ohne mich ständig um alle anderen kümmern “zu müssen”. Wobei mir der permanent mitschwingende Wunsch, mehr Zeit für meine eigenen Vorhaben aufbringen zu können, als egoistisch, fast schon beschämend auffällt – wenn vielleicht auch nur unterschwellig.
Fast scheint es mir, als wäre ein signifikanter Anteil meines Bewusstseins für meine Mitwelt “reserviert”.
Und mitunter gehört das Ergebnis dieser Ressourcenaufteilung zum Schönen meines Lebens. Ich bin glücklich, wenn das, womit ich mich verbunden fühle und was mich umgibt, “glücklich” ist. Wenn alles überhaupt einen Sinn hat, dann für mich jenen, das alle glücklich sein können – oder sollen.
Und dennoch ergeht es mir nicht selten so, dass meine Ressourcen auf Grund laufen und das, was mich zuvor noch “erfüllte”, mich sprichwörtlich zu zerstören beginnt.

AmadeusKanal21.08.2015
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Räumen

Heute fiel mir ein gängiges Muster von Selbsttäuschung auf. Ich verlege Dinge in die Zukunft, um vermeintlich Raum fürs Stattfinden der Gegenwart zu schaffen. Sprich, ich möchte im Jetzt sein, bin aber mit der Planung von Morgen besetzt.

AmadeusKanal16.08.2015
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Mein Debütalbum ist jetzt via Bandcamp, iTunes/Apple Music, Google Play, Amazon & Co. erhältlich!

AmadeusKanal02.07.2015
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Nachdenken

Die Bemerkung von wegen, dass man es sich in der Wohlstandsgesellschaft heraus nehmen könne, über so etwas wie die Ernährungsweise zu sinnieren und diskutieren ist kurzssichtig und ignorant. Genau weil man eben nicht darüber nachgedacht hat, was die Konsequenzen von gewissen Ernährungsgewohnheiten sind, gibt es überhaupt erst die sogenannte Wohlstandsgesellschaft. Ein kleiner Teil der Welt frisst mit dem Wasser, Getreiden und immensen Energieaufwand (Stichwort Logistik und Transport) für ihr Essen (namentlich das Fleisch der Wohlstandsgesellschaft) dem Rest der Welt buchstäblich die Lebensgrundlage weg! Das Spiel ist toll gemacht, der Aufhänger des Artikels meiner Meinung nach aber verfehlt. Nicht nur ist es für die Welt als unsere einst ressourcenreiche Heimat wichtig, sich über die optimale Ernährungsform tiefgreifend Gedanken zu machen. Sondern auch für die meisten Menschen, die in ständiger Begleitung von Krankheit und Ärzten im Nebel ihres Unwissens darüber, was dem Körper gut tut und was ihm schadet, umher irren.

Als Kommentar auf einen Artikel bei PAGE Online.

AmadeusKanal22.01.2015
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Gehen

Gehen

AmadeusKanal06.12.2014
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Ausdehnen

Die Naturgesetze, welche uns erschaffen und uns umschliessen, sind in meiner Reflektion nicht selten gewalttätig, oft grausam und meistens ohne Erbarmen.

Alles “was ist”, baut auf diesem Prinzip auf, nichts kann sich ihm entziehen.

Und dennoch ist mir, als könne in diesem “Begrenzten” etwas existieren, dass grösser ist, als sein Rahmen selbst. Bedingungslos mitfühlen, sich selbst kleiner schätzen als das Glück eines Jeden. Diese Kraft, dieser Antrieb, sie ist entweder eine bittere Illusion oder eben weitaus Grösser, als alles, was sie umschliesst.

AmadeusKanal23.06.2014
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Verabschieden

“Wir sind schon so daran gewöhnt und finden’s nicht mal zum Kotzen. Mich mahnt schon ein Junge, der alleine auf ein Tor schiesst. … Wie betäubt, wir bekommen kaum noch mit, was uns hier hält. Digitalisiertes Freuen, wir finden alles, was gefällt. … Man könnte sagen: Na und? So ist der Lauf der Dinge. Wir brauchen’s dringend und unsere Sinne sind abgestumpft. Da sitzen pumpende Herzen vor einem Bildschirm. Und solche heilige Augen starren stundenlang auf Flimmern.”

Aus “Neue Welt”, von Cr7z.

AmadeusReflektion23.06.2014
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Selbstverweiblichung

Gefühle sind manchmal schwer in Worte zu fassen. Und Worte transportieren manchmal mehr, als einem bei deren Benutzung bewusst ist. Kürzlich fand für mich eine interessante Kreuzung dieser beiden Kräfte statt, als ich darüber nachdachte, dass es erstrebenswert wäre, wenn jeder Mensch sich selber verherrlichen würde. Verherrlichen im Sinne von, sich selber bedingungslos mögen, zu seinen Wünschen zu stehen, sich selber zu respektieren, sich selber dabei zu unterstützen, sich selbst zu sein. Doch das Wort, “verherrlichen” – fiel mir auf – war mit falscher Bedeutung beladen. Denn eigentlich waren es weibliche Qualitäten, welche mir im Zusammenhang mit dieser “Selbstliebe” und der daraus zu entspringenden Selbsterhebung wichtig erschienen.

AmadeusKanal24.05.2014
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Schlafen

Schlafen

AmadeusReflektion16.03.2014
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Gehen

Gehen

AmadeusReflektion08.03.2014
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Fliehen

Fliehen

AmadeusReflektion14.02.2014
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Konzipieren

Wenn es etwas gibt, dass mich beherrscht, dann der Antrieb, Leid zu verhindern und Glück zu vermehren. Nichts mehr betrübt mich, als “des anderen Leid”.

Reflektiere ich die mich umschliessende Welt, treffe ich überall auf das “Gesetz der Gegensätze”.

Geht es dem einem gut, geht es dem anderen schlecht. Ohne Luft kein Leben, ohne Wasser kein Leben, ohne Sonne kein Leben und ohne Nahrung erst recht keins.

AmadeusKanal19.01.2014
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Vertrauen

Vertrauen

AmadeusKanal15.09.2013
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Portionieren #6

Mir geht es um das “grosse Ganze”, welches wir im “Kleinen” schon repräsentieren. Alles ist wichtig, alles lebt, alles will geachtet und geliebt sein. Deswegen sind mir Tiere, Pflanzen ja sogar Gegenstände, oft mindestens genauso wichtig, wie die Menschen oder ich mir selber.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

AmadeusKanal12.09.2013
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Portionieren #5

Ich erachte das “Erschaffen” als etwas vom Grossartigsten überhaupt und möchte als Nutzer und Unterstützer unbedingt ein Teil von so vielem sein. … Was mir hingegen widerstrebt, ist, ein Teil oft maroder Modelle und herz- und respektlos ausbeutenden Strategien zu sein, welche vielen dieser Dinge leider zugrunde liegen. …

AmadeusKanal10.09.2013
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Portionieren #4

Etwas anderes, was mich im Kern ausmacht, ist meine Überzeugung, dass Spielen und Lernen sehr nahe beieinander liegen und “Bildung” in Freude und Begeisterung daher nachhaltiger und effektiver ist, als jene angespornt durch Schmerz und Leid. In jüngerer Geschichte stützt sich sicher vieles von dem, was mir ganz grundsätzlich am Herzen liegt, auf “Egal” ab. Dem Streben nach Glück, Weltverbesserung, Herzen aufweichen- und leuchten lassen.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

AmadeusKanal08.09.2013
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Portionieren #3

Dieses “Glücklich, wenn Du es bist.” spiegelt für mich auf eine sehr abstrakte und ebenso treffliche Weise heute all das wieder, was mich schon immer antrieb. Ich möchte seit jeher, dass alle und alles Freude erfahren kann. Ich möchte aber auch bereits glücklich sein, während dem ich dafür sorge, dass es auch alle anderen sein können.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

AmadeusKanal06.09.2013
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Portionieren #2

Manchmal mehr, manchmal weniger, aber in mir immer präsent, hatte ich das Gefühl, mit meiner Fühl- und Sichtweise anderen einen Nutzen stiften zu können. In dem ich ihnen beispielsweise zeigen konnte, dass Ameisen und Käfer zu beobachten – und sich vorzustellen, selbst ein solch süsses, kleines Wesen zu sein, mit zu spielen und mit zu arbeiten – schöner sein kann, als ihnen Beinchen oder Flügel auszureisen und sie anzuzünden oder ihre Häuser kaputt zu machen. Bis heute bin ich eigentlich so geblieben. Glücklicherweise positiv, denn all zu oft war ich auch ohnmächtig und verzweifelt ab Handlungen der nahen und fernen Mitwelt.

Ausschnitt aus einer Mitteilung an das kubus media Team.

AmadeusKanal04.09.2013
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