Archive for October, 2009

Auseinandersetzen

“Die meisten Menschen sind dümmer, als sie glauben. Sie glauben, was sie nicht verstanden haben und erheben dabei die Grenzen ihres Verstandes zu den Grenzen des Universums. Sie verdienen keine tiefere Auseinandersetzung, als das Karma, das sie mit ihrem törichten Spott auslösen. Das aber sofort.”

AmadeusReflektion05.10.2009
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Fremdfühlen

Oft nehme ich noch vor meiner eigenen Befindlichkeit war, wenn sich Dritte in meiner Reichtweite unbehaglich fühlen. Das lässt mich dann zuweilen nicht los, fesselt mich richtiggehend. Nicht selten glaube ich dann intuitiv zu erfahren, was die jeweilige Person bedrückt. Ich möchte dann, vor allem anderen, das Wohlbefinden dieser Person ermöglichen, respektive wiederherstellen. Klappt das nicht, kostet mich das jeweils einen Haufen Energie. Warum das so ist, weiss ich nicht. Oder doch, ich weiss es. Realisieren tue ich es aber oft erst im Nachhinein. Interessanterweise fällt mir zwar auch auf, wenn sich Leute wohl fühlen, doch ist mir das dann in der Regel ziemlich gleichgültig. Mission erfüllt sozusagen. Mit anderen Worten, mein eigenes Wohlbefinden ist direkt an jenes meiner Mitmenschen und insbesondere auch an jenes von Tieren gebunden.

AmadeusKanal04.10.2009
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Lernen

Irritation. Schmerz, das Gefühl von Verlust. Muss ich es lernen? Muss ich darin eintauchen, was durch Liebe, den vermeintlichen Bruch selbiger und den vielen unvollendeten Teilen einer Verbindung zweier Menschen übrig bleibt? Wohin mit dem, was nicht stirbt? In die Zukunft? In die Vergangenheit? Begraben? Zuordnen kann ich es nicht. Es fühlt sich aber zuweilen an, als ob der Mut mich verlassen möchte. Als ob sich mir eine Erkenntnis offenbaren wolle. Meine scheinbar von keiner zeitlichen Bindung allzeit vorhande Liebe und Zuversicht zu unrecht wären.
Doch wenn ich etwas festgestellt habe, wenn sich mir etwas offenbart hat, so ist es die Konstanz dessen, was ich bin. Sie bleibt in ihrer Essenz immer gleichförmig. Und obwohl das für mich auch tragisch sein kann, bin ich froh, dass es so ist. Denn, neben zerzausten, unzugeordneten Fragmenten von Wahrnehmungen jenseits des Seins, fühlt sich mein Geist bei Zeiten an, wie ein grosser Stein. Unbeirrbar. Von fester Konstanz. Und vollständig. Unwissend zwar auch, aber verbunden. Mit mir selber. Und allem was ist.

AmadeusKanal02.10.2009
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