Archive for March, 2011

Sehen

Sehen

AmadeusReflektion24.03.2011
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Leben

“Wenn alles vibriert und alles schwingt, dann doch nur weil alles lebt und singt.
Manches ist hohl und manches ist voll. Manches ist gläsern, manches aus Holz. Manches ist Spielzeug, manches aus Stahl. Manches ist wie neu und manches schon lange da.
Alles lebt, nicht nur Blumen, auch der Regen und der Schnee. Wie die Tasse und die Blätter Deines Tee´s. Wie die Worte, die auf allen Tafeln stehen. Du brauchst nur mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.Nicht nur Tiere, auch die Strasse und der Weg. Nicht nur das Meer, auch die Brücke und der Steg. Du bist wirklich nie alleine.
Alles lebt.
Vieles, das gross ist, könnte auch klein sein. Dieses Gebirge könnte ein Stein sein. Vieles, das weit ist, könnte so nah sein. Vieles ist Einsicht, wie viel ist Anschein? Manches ist deutlich, vieles ist so klein,Könnte zerbrechlich, mürbe oder hohl sein. Allensamt gemeinsam, wird das Leben niemals einsam.
Alles lebt.”

AmadeusReflektion24.03.2011
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Angrenzen

Mein Wunsch, Glück durch mich in Situationen und Menschen zu realisieren, die Absicht permanent meine Leistungsfähigkeit diesbezüglich unter Beweis zu stellen, bringt mich immer wieder an die Grenze zur vollkommenen Erschöpfung.

AmadeusKanal19.03.2011
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Speichern

Andauernd speichere ich Kleinstteile von komplexer Freude in digitaler Form, um sie für Später aufzubewahren. Immer im Wissen, dass Momemte kommen werden, wo es meine Zeit zulassen wird, mich diesen zu widmen. Somit fällt mir auf, dass ich einen Grossteil meiner real erlebten Zeit in reiner Vorfreude schwelge. In anbetracht meiner grossen Erfüllung und Kraft der Tatsache, dass ich aufgrund meiner Entscheidung, mich am zeitraubenden Spiel der Gesellschaft zu beteiligen, frage mich, ist die Vorfreude in Realität vielleicht gar grösser, als die tatsächlich erlebte Freude? Und was wäre, hätte ich so viel Zeit, dass ich kaum mehr etwas jemals aufschieben müsste, sondern mich immer gleich ans Werk begeben könnte? Freude immer im Jetzt erschaffen könnte, ohne in Vorfreude auf deren Erfüllung im Dann warten zu müssen?

AmadeusKanal19.03.2011
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Gesunden

“Wir sind krank!
Egal ob Vater, Mutter oder Kind, wir sind alle krank.
Wären gern gesund aber wissen nich mehr wie, zwischen Lügen, Drogen, Fun, Partytime und Hysterie, zwischen Krieg, Eltern, Ärger, Arbeit und Psychatrie, zwischen wir wollen hier sein und gleichzeitig fliehen.
Menschen töten Menschen für ein Land, das ist krank!
Kein Dach über dem Kopf, manche leben auf der Bank (krank!)
Keine Hoffnung, Leute saufen sich um den Verstand (krank!)
Andere bestimmen über Dein Leben, das is krank!

AmadeusReflektion12.03.2011
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Sein

Woran mag es liegen, dass ich die stärksten Grössen in mir als konträr empfinde? Warum stehen die Liebe, der immerwährende Wunsch jene zu senden und zu empfangen und das Kämpfen, der Einsatz dafür, etwas zu bewegen – primär für mich zwar – im Wettbewerb zueinander? Wo das Eine doch das Andere speisst.

AmadeusKanal12.03.2011
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Freuen

Visionen einer Welt, in der ich im Einklang mit der Natur existiere, in welcher Unabhängigkeit von virtuellen Gebilden wie Geld oder Erfolg Realität ist. Immer präziser bilden sich diese Vorboten eines Zukunftsszenarios gebaut aus Freude und Erfüllung in mir ab. Lustigerweise werde ich mir, eingefärbt in diesen positiven Farbraum meiner eigenen Zukunft, immer wieder bewusst, wie ich auch in der zwanghaft wirkenden und eingeschränkten Realität der Gegenwart viel Positives erkenne. In Reflektion dieser Erkenntis sehe ich dann beispielsweise einen alten Mann, der unter der schieren, aufgezwungenen Last der Gewohnheit, in seinem Ruhestand nichts anderes mehr zu tun weiss, als nach wie vor in sein Büro zu gehen, sich dort aufzuhalten, ohne überhaupt etwas zu tun zu haben. Wie ein Blitz treffen mich dann nostalgisch warme Fremd-Gefühle, gespiesen aus Einsamkeit, unerfülltem Verlangen und dem Duft der Vergangenheit.

AmadeusKanal12.03.2011
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Verkomplizieren

Der Ursache bewusst, stelle ich fest, dass mein Bedürfnis nach 100%, sei dies nun in Konsequenz oder Perfektion, wächst auf der einen Seite, mein Desinteresse an Komplexität auf der anderen Seite jedoch ebenso stark zunimmt.

Dieser Effekt hat seine Ursache in meiner Langeweile an vorgegebenen Strukturen und dem Inneren Wunsch nach Einfachem, Natürlichem, Spielerischem, frei Wachsendem.

AmadeusKanal06.03.2011
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