Verabschieden

“Wir sind schon so daran gewöhnt und finden’s nicht mal zum Kotzen. Mich mahnt schon ein Junge, der alleine auf ein Tor schiesst. … Wie betäubt, wir bekommen kaum noch mit, was uns hier hält. Digitalisiertes Freuen, wir finden alles, was gefällt. … Man könnte sagen: Na und? So ist der Lauf der Dinge. Wir brauchen’s dringend und unsere Sinne sind abgestumpft. Da sitzen pumpende Herzen vor einem Bildschirm. Und solche heilige Augen starren stundenlang auf Flimmern.”

Aus “Neue Welt”, von Cr7z.

AmadeusReflektion23.06.2014